Venenleiden (Phlebologie)

Venenerkrankungen sind eine Volkskrankheit. Etwa die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland weist Venenerkrankungen unterschiedlichen Grades auf.

Dabei sind Krampfadern kein kosmetisches Problem, sondern eine ernst zu nehmende Erkrankung.

Sie können Schmerzen, Schweregefühl und Schwellungen sowie gefürchtete Komplikationen wie Venenentzündungen, Thrombosen und „offene Beine“ verursachen.

Bereits Besenreiser können ein Hinweis auf schon vorhandene, aber äußerlich unsichtbare Krampfadern sein.

Je früher ein Venenspezialist (Phlebologe) aufgesucht wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Aufgrund modernster minimalinvasiver Techniken und schonender Anästhesieverfahren führen wir operative Eingriffe in unserer praxiseigenen OP-Einheit ambulant durch.

Bereits am Tag nach dem Eingriff besteht annähernd normale Beweglichkeit und Belastbarkeit.

Diagnostik

  • Bidirektionale Dopplersonopraphie
  • Farbkodierte Duplexsonographie
  • Diagnostik von
    Krampfadern | Thrombosen
    Venenentzündungen (Thrombophlebitis)
    Postthrombotischem Syndrom
    Ulcera crurum (offene Beine)
  • Differentialdiagnostik von arteriellen, venösen und lymphatischen Erkrankungen

Die Ausstattung mit modernsten Ultraschallgeräten ermöglicht eine schmerzfreie und risikolose Diagnostik.

Dabei ist die exakte Beurteilung der venösen und arteriellen Durchblutung Voraussetzung für eine umfassende Beratung und erfolgreiche Therapie. Eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel ist nicht mehr notwendig.

Beratung

In einem individuellen Beratungsgespräch werden die bei Ihnen erhobenen Befunde, verschiedene Therapiemöglichkeiten sowie die für Ihren Befund bestmögliche Behandlungsmethode ausführlich erläutert.

Therapie

Wir bieten das gesamte Spektrum international anerkannter Verfahren zur Behandlung von Besenreisern und Krampfadern aller Schweregrade an.

  • Mikro-Sklerotherapie (Verödung)
  • Lasertherapie
  • Radiowellentherapie (schnittfreie OP, Verschluss der Vene von innen mit Radiofrequenzenergie)
  • Mini-Phlebektomien (Häkelmethode, 2 mm kleine Mini-Schnitte)
  • Klassisches Venenstripping
  • Rezidiv-Operationen (Operationen bei schon venenoperierten Patienten)
  • Operationen nach Thrombosen
  • Operationen auch im höheren Lebensalter
  • Ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung, ggfs. mit Dämmerschlaf

Dabei kommen nur innovative gewebeschonende und minimalinvasive Techniken zur Anwendung.

Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach der Schwere und Ausprägung des Befundes.

Auch die Therapie von Thrombosen, Venenentzündungen (Thrombophlebitis) und offenen Beinen (Ulcera crurum) gehört zu unseren Leistungen.

Patienten - Info

Krampfadern

  • Allgemeine Info zum Krampfaderleiden
  • Einteilung der Krampfadern (Varikosis)
  • Ursachen, Alarmsignale, Folgeschäden
  • Diagnostik
  • Allgemeine Info zur Therapie
  • Therapieverfahren
  • Narkoseverfahren

Besenreiser werden durch Sklerosierung (Verödung) und/oder Laser behandelt. Bei ausgeprägten Formen ist die Kombination mit einem mikrochirurgischen Eingriff (Mini-Phlebektomien) möglich und sinnvoll.

Kleinere Krampfadern (Seitenäste) werden durch 1-2 mm kleine Mini-Inzisionen mit feinen Instrumenten (ähnlich einer Häkelnadel) entfernt. Die Mini-Schnitte werden nur durch Klebepflaster verschlossen und sind meist nicht mehr sichtbar.

Bei Krampfadern hat sich insbesondere die elegante Radiowellentherapie (VNUS Closure Fast™, neuerdings Venefit™-Verfahren genannt) bewährt. Bei dieser schnittfreien Methode wird ein winziger Katheter in die erkrankte Vene eingeführt. Der mit Radiofrequenzenergie betriebene Katheter überträgt Wärme auf die Venenwand. Dadurch schrumpft die Vene und wird von innen verschlossen. Der kleine Hauteinstich wird nur durch Klebepflaster versorgt und ist praktisch unsichtbar. Bereits am Tag nach dem Eingriff besteht annähernd normale Beweglichkeit und Belastbarkeit.

Bei ausgeprägten Befunden wird die erkrankte Vene nach einem kleinen Schnitt in der Leiste bzw. Kniekehle sondiert und vollständig entfernt (klassisches Venenstripping).

Operative Eingriffe erfolgen ambulant in unserer praxiseigenen OP-Einheit unter schonender Tumeszenzlokalanästhesie (Spezialform der örtlichen Betäubung), ggf. auch in sanftem Dämmerschlaf unter anästhesiologischer Überwachung durch das einfühlsame Anästhesieteam unter Frau Dr. Hagemann – Voegt.

Nach dem Eingriff sind Sie sofort gehfähig und können die Praxis nach einer kurzen Überwachungsphase verlassen.